Petition gegen Eintragung bei Änderung der Reifengröße

  • Moin,

    seit Anfang des Jahres genügen bei der HU Reifenfreigaben des Herstellers nicht mehr bei Änderung der aufgezogenen Reifengröße.

    Jede Änderung der Reifengröße muss eingetragen werden, wieder eine neue Einnahmequelle für den TÜV. :cursing:


    Dagegen will sich eine Petition an den Petitionsausschuss wenden.

    Ich denke das dürfte auch den ein oder Anderen hier im Forum betreffen.

  • Was sollen diese Unterstellungen?

    Ich habe nur ganz sachlich auf deinen Beitrag geantwortet.


    Hast du dir durchgelesen was und wann hier wirklich eingetragen werden muss?


    Ich finde es OK das nur die Reifengrößen verwendet werden dürfen die in den Papieren eingetragen sind.

    Alles was davon abweicht gehört abgenommen und eingetragen.


    Meine Meinung ....

  • Für uns ändert sich nüscht!

    Nur mal so, wer ist denn uns?


    Meine R100R z.B. wurde seinerzeit mit einem 140er HR von BMW ausgeliefert.

    Später hat BMW auch dem 130er HR, der auch bei dem Schwestermodell GS auf der gleichen Felge ausgeliefert wurde, freigegeben.

    Es sind also beide Größen möglich. Für die Umrüstung muss lediglich eine 3mm Distanzscheibe in das Federbein.

    Natürlich ändert BMW für ein Motorrad, das nicht mehr produziert wird seine ABE nicht mehr.

    Für den 130er gibt es auch Reifenfreigaben der Reifenproduzenten.

    25 Jahre lang war das für den TÜV ok, nun soll ich für das Ablesen der Reifenfreigabe einen Sonderbonus entrichten.


    Es geht mir nicht um abenteuerliche Reifenänderungen, die sollen gern eingetragen werden,

    sondern um die Willkür mit der eine private Prüforganisation zu ihren Gunsten auf die Gesetzgebung Einfluß nimmt.

  • Interessanter Schlagabtausch..... [applaus]


    Wünsche euch noch einen "Schönen Rest-Sonntag" ......... [prost1]

    Gönn dir was im Leben...... sonst tun es deine Erben 😎


    [moto]

  • Ich finde es OK das nur die Reifengrößen verwendet werden dürfen die in den Papieren eingetragen sind.

    Naja, wenn das ja nicht reine Geldmacherei wäre, hätt ich auch nix dagegen.


    Aber warum war es Jahrelang in Ordnung, dass die Hersteller Freigaben erstellt haben, die den Kunden dann umsonst zur Verfügung gestellt wurden und nun soll ich plötzlich jedesmal Geld löhnen wenn ich nen anderen Reifen fahre?

    Es geht nicht um die "Da muss nen fetter 190er drauf" wenn Serie 150/160 ist, sondern um diejenigen, welche die Wahl haben: 20Jahre alter "Holzreifen" oder jeden neuen eintragen lassen!


    Bei der 600er GSX-F die ich vorher hatte gibts zB aktuell wohl nur noch den BT45 in der Größe der Serienbereifung. Der ist halt mittlerweile nicht mehr Stand der Technik...


    just my 2 cents

  • Ich habe vorhin mal bei meinem TÜV Beamten des Vertrauens angerufen, weil die Suzuki im März zum TÜV muss.


    Er hat mir erklärt, dass es nicht um Reifenmarken geht und nicht um den Typ sondern nur um die Reifengröße. D.h. man braucht keine Freigabe seitens Hersteller mehr für die Reifen. Das einzige ist, dass die Reifengröße in den Papieren

    eingetragen werden muss. Bei unseren Mopeds ändert sich eigentlich nichts solange wir die eingetragene Größe fahren. Im Gegenteil, es ist sogar besser, da es Reifen gibt die nicht für ein Moped freigegeben sind aber trotzdem gut zufahren sind.


    Nachteil : für Alte Mopeds wie Tylers Oldtimer oder die alte 600er GSX-F , gibt es in der eingetragenen Größe kaum noch Reifen. Und für diese neue Größe muss dann durch den TÜV eine Sonderabnahme her die dann eingetragen wird und Geld kostet.

    Da muss ich Tyler Recht geben, dass ist scheisse, aber auch Jörg hat Recht, für den größten Teil aller Mopedfahrer ändert sich nichts.